Ein Blick nach Tunesien

25.12.2016/EG aus dem Medium ’Zenith‘, Berlin

Journalist Florian Guckelsberger mit einem Beitrag über das unsichere Leben in Zentraltunesien

„Außerhalb großer Städte wie Tunis, Sousse und Sfax bieten sich insbesondere gut ausgebildeten Menschen kaum noch legale Gelegenheiten, Geld zu verdienen. So liegt die Arbeitslosigkeit in Kasserine laut dem tunesischen Entwicklungsministeriums bei rund 23 Prozent und damit deutlich über dem nationalen Durchschnitt. Tendenz steigend. Die Zahl der in Armut lebenden Menschen ist mit 32 Prozent gleich doppelt so hoch wie im tunesischen Mittel. Auch hier: Tendenz …“ ↗zenithonline.org

Ergänzende Informationen über Tunesien lesen Sie hier↗auswaertiges-amt.de.

Schöne Festtage!

24.12.2016/EG

Liebe Leserinnen und Leser,

wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen eine ausgleichende Weihnachtszeit.

 

‘Sozialhilfe‘ für Banken

23.12.2016/EG aus der NRO ’attac‘ Deutschland, Frankfurt am Main

Rettung der Banca Monte dei Paschi di Siena: Und wieder werden Renditen privatisiert und Schulden sozialisiert – Fortsetzung folgt

„Auf politischer Ebene mussten in den letzten Monaten die italienischen ‘Kleinsparer‘ als Rechtfertigung für eine angeblich notwendige öffentliche Rettung der Bank herhalten. Doch aktuelle Daten der EZB – heute veröffentlicht durch die italienische Zentralbank – belegen, dass man aufgrund der Vermögensverhältnisse der Besitzer von Bankanleihen keinesfalls von ‘Kleinanlegern‘ sprechen kann. So besitzen nur 5,4 Prozent aller italienischen Haushalte Bankanleihen. Diese verfügen zudem ein Medianvermögen von über 500.000 Euro und gehören bei den Einkommen zu den Top 12 Prozent.“ attac.de

Zur Bankenkrise in Italien ein Kommentar von Claudia Aebersold Szalay in der Neuen Züricher Zeitungnzz.ch.

Das am 27.02.1472 in der damaligen Republik Siena gegründete Bankhaus Banca Monte dei Paschi di Siena ist nach eigenen Angaben die älteste Bank der Welt. Der Geschäftszweck war die Gewährung von Darlehen an arme und bedürftige Personen zum minimalen Zinssatz.

Abkommen nur mit Mitgliedstaaten?

23.12.2016/EG aus dem Gerichtshof der Europäischen Union,

Generalanwältin Eleanor Sharpston: Freihandelsabkommen mit Singapur kann nur von der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten gemeinsam abgeschlossen werden kann

Die Europäische Kommission ist der Meinung, die Europäische Union verfüge über die ausschließliche Zuständigkeit für den Abschluss des Abkommens. Dagegen vertritt Generalanwältin Eleanor Sharpston die Auffassung, dass das Freihandelsabkommen mit Singapur (EUSTFA) nur von der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten gemeinsam abgeschlossen werden kann. curia.europa.eu

Buchtipp: Die Austreibung des Anderen

23.12.2016/EG

Byung-Chul Han: Die Austreibung des Anderen – Gesellschaft, Wahrnehmung und Kommunikation heute

Sachbuch (Gesellschaft, Kommunikation)

Die Zeit, in der es den Anderen gab, ist vorbei. Der Andere als Freund, der Andere als Hölle, der Andere als Geheimnis, der Andere als Verführung, der Andere als Eros verschwindet. Er weicht dem Gleichen. Die Wucherung des Gleichen macht heute die pathologischen Veränderungen aus, die den Sozialkörper befallen. Sie gibt sich dabei als Wachstum. Nicht Entfremdung, Entzug, Verbot, Verdrängung, sondern Weiterlesen